Newsletter: Rückblick auf das 4. Quartal 2025
- Ed Spiller
- 21. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 22. Jan.
Ein wichtiger Schritt für sichere Fahrradparkplätze in Dublin
Radfahren in Dublin hat in diesem Quartal mit der Ankunft der ersten Fietshangar BikeBunkers einen bedeutenden Aufschwung erfahren. In Zusammenarbeit mit Bleeper und dem Dubliner Stadtrat wurden die ersten beiden Einheiten im Stadtteil Stoneybatter montiert und installiert. Dies markiert den offiziellen Start eines stadtweiten Ausbaus.
Die BikeBunkers bieten kompakte, wettergeschützte Abstellmöglichkeiten für bis zu sechs Fahrräder pro Einheit und stellen somit eine sichere Lösung für Anwohner ohne privaten Abstellraum dar. Der Zugang wird über eine Smartphone-App verwaltet, sodass Nutzer ihren zugewiesenen Platz freischalten können, während die Stadt eine effiziente Verwaltung ermöglicht. Mit 50 Einheiten, die im Rahmen der ersten Phase aus den Niederlanden geliefert wurden, legt dieses Projekt den Grundstein für sicherere und zugänglichere Fahrradparkplätze in ganz Dublin.

Soziale Auswirkungen und Kreislaufproduktion
In Rotterdam wurden Fietshangar-Einheiten montiert und stadtweit aufgestellt, um dem wachsenden Bedarf an sicheren Fahrradabstellanlagen im öffentlichen Raum gerecht zu werden. Die im Volksmund als „Fietstrommels“ bekannten Einheiten bieten eine praktische Lösung für Anwohner ohne privaten Abstellraum.
Das Projekt schafft zudem sinnvolle Arbeitsplätze durch die lokale Montage in Zusammenarbeit mit Rotterdam Inclusief. Mit einem starken Fokus auf Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Materialverwendung trägt Fietshangar zu einer inklusiveren und zukunftsfähigen Stadt bei. Angesichts des zunehmend begrenzten städtischen Raums steigt die Nachfrage nach sicheren und effizienten Fahrradparkplätzen stetig.

Niederländische Radsportexpertise in Lille teilen
Im Rahmen der internationalen Bemühungen zur Förderung fahrradfreundlicher Städte nahm Fietshangar an einem zweitägigen Besuch in der Region Hauts-de-France teil. Organisiert wurde der Besuch von der Niederländischen Radsportbotschaft in Zusammenarbeit mit NBSO Lille | Hauts-de-France und der Niederländischen Agentur für Unternehmensförderung. Vertreter öffentlicher Behörden, nationaler Agenturen und privater Organisationen kamen zusammen, um sich über nachhaltige Mobilität und Stadtentwicklung auszutauschen.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen gemeinsame Herausforderungen der Niederlande und Frankreichs, darunter die zunehmende städtische Dichte, multimodaler Verkehr und die Bedeutung sicherer Fahrradabstellanlagen im Alltag. Der Besuch ebnete den Weg für künftige grenzüberschreitende Zusammenarbeit und unterstrich die Wichtigkeit praktischer, skalierbarer Lösungen für den Radverkehr.




