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Kreislaufwirtschaft, soziale Interaktion, lokale Lösungen: Wie Rotterdam seine Fahrräder nachhaltig parkt

  • 6. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Rotterdam ist eine Stadt in Bewegung, und immer mehr dieser Bewegung findet mit dem Fahrrad statt. In Rotterdam ist Radfahren nicht nur praktisch, sondern wird zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Aufbaus einer gesünderen und nachhaltigeren Stadt.


Da immer mehr Einwohner das Fahrrad dem Auto vorziehen, steigt die Zahl der Fahrräder stetig. Das ist gut für die Umwelt und die öffentliche Gesundheit, stellt aber auch eine neue Herausforderung dar: Wohin mit all den Fahrrädern? Nicht jeder hat zu Hause einen Schuppen oder Abstellraum, insbesondere in belebten Stadtvierteln.


Ein Mann in einer Daunenjacke betritt eine blaue Tür neben einer Holzwand. Ein Fahrradteil ist sichtbar. Text: „Gemeente Rotterdam“ mit Logo.
In Rotterdam hat nicht jeder einen eigenen Parkplatz.

Hier kommt die „Fahrradtrommel“ ins Spiel – eine typische Rotterdamer Lösung. Diese kompakten, abschließbaren Fahrradaufbewahrungseinheiten fassen vier bis sechs Fahrräder und werden genau dort aufgestellt, wo der Bedarf am größten ist. Und das Beste: Sie bestehen zu 98 % aus Kreislaufmaterialien und beweisen damit, dass intelligente Mobilitätslösungen auch nachhaltig sein können.


Viele dieser Fahrradtrommeln werden bei Rotterdam Inclusief, dem Arbeitsförderungsunternehmen der Stadt Rotterdam, montiert. Hier erhalten Menschen mit Förderbedarf sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten. Die Beschäftigten werden zusätzlich betreut und arbeiten in einem sicheren und unterstützenden Umfeld, während sie einen sichtbaren Teil der städtischen Infrastruktur gestalten.


Drei Männer arbeiten gemeinsam in einer geräumigen Industriehalle und heben eine große Metallgitterwand eines Fahrradhangars von Fietshangar an. In der Ecke steht „Gemeente Rotterdam“.
Rotterdam Inclusief bietet Rotterdamern wichtige Beschäftigungsmöglichkeiten.

In der ganzen Stadt sind mittlerweile rund 1.200 Fahrradtrommeln im Einsatz. Gemeinsam machen sie das Radfahren bequemer, die Wohngebiete übersichtlicher und die Straßen für alle zugänglicher.


Es ist eine Lösung von Rotterdamern für Rotterdamer und ein hervorragendes Beispiel dafür, wie soziale Wirkung und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können.

 
 
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